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IFA 2013: Der ferngesteuerte Ball Sphero

Der Sphero ist einer dieser Ideen, bei denen man sich fragt, warum da noch vorher keiner drauf gekommen ist. Mit den entsprechenden Apps kontrolliert man entweder den Ball oder der Ball steuert das Smartphone. Spaß ist definitiv garantiert, auch wenn wenn man am Anfang erst noch ein bisschen üben muss.

Auf der IFA 2013 in Berlin bekamen wir die Gelegenheit mit Sphero zu spielen. Sphero ist ein Ball, den man mittels Smartphone fernsteuern kann. Je nach Lust und Laune ist es möglich die Farbe des Balles via App zu ändern. Ist man beim Steuern unvorsichtig und rammt diverse Gegenstände, verliert der Ball sein virtuelles Schutzschild und muss dieses mit einem Minispiel wieder aufladen. Erwischt man die Füße seiner Mitmenschen – und das wird vor allem am Anfang regelmäßig geschehen – kassiert man zuerst genervte und dann meiste interessierte Blicke.

Den Sphero um die Beine der anderen Messebesucher zu jagen macht Spaß. Damit der nicht abflaut, gibt es für den Sphero diverse Spiele, die man alle im Google Play Store und manche auch in iTunes finden kann. Dabei wird der Ball entweder zum Steuerungselement für das jeweilige Smartphone-Game oder das Telefon steuert den Sphero. Die Lagesensoren im Ball und in den Smartphones machen es möglich. Schwingt der Nutzer sein Smartphone zum Beispiel wie einen Golfschläger, verhält sich der Sphero wie ein Golfball und rollte dem Schlag entsprechend mit einer bestimmten Geschwindigkeit in eine bestimmte Richtung.

Zudem schwimmt der Ball. Die Spieler sind also nicht auf den festen Grund und Boden beschränkt. Der Sphero ist in erster Linie als Spielzeug konzipiert, seine Anwendungen sind aber unbeschränkt. Früher oder Später wird es sicher auch Apps geben, mit denen der Ball zu einem echten Track-Ball wird und zum Mausersatz für das Smartphone oder Tablet wird.

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