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Microsoft stattet Outlook.com mit Skype-Dienst aus

[UPDATE: Nun können auch deutsche Nutzer von Outlook.com die Integration von Skype nutzen. Microsoft schaltet dieses Feature diese Tage frei.] Wer im Microsoft-Universum mailen will, nimmt Outlook.com, wer sein Gegenüber sehen will, greift zu Skype. Bislang waren beide Dienste getrennt. Nun verbindet das Unternehmen seinen Mail-Dienst mit seinem Telekonferenz-Tool. Damit baut Microsoft seinen Outlook-Cloud-Dienst mehr und mehr zu einer Kommunikationszentrale aus.

[Update 21.8.2013]

Nun hat Microsoft die angekündigte Integration von Skype in seinen Online-Mail-Dienst Outlook.com auch für deutsche Nutzer umgesetzt. Damit ist es möglich, Anrufe oder Chats direkt aus einer E-Mail heraus zu starten. Dafür ist ein Add-on notwendig, das für Chrome ab Version 19 und für Firefox ab Version 12 für die Betriebssysteme Windows und Mac OS X zur Verfügung steht. Selbstverständlich ist auch auf den Internet-Explorer ab Version 8 unter Windows ein Add-on erhältlich. Neben deutschen Nutzern können auch Anwender in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Kanada und den USA die neue Funktion verwenden.

[News 30.4.2013]

Manchmal kann man mehr in einem Gespräch ausdrücken als durch eine E-Mail. Diesem Umstand trägt Microsoft Rechnung und integriert die Skype-Funktionalität direkt in den Mail-Bereich von Outlook.com. So kann der Nutzer genauso leicht, wie er Mails beantwortet, gleich „zum Hörer“ greifen und eine Sprach- oder Videokonferenz initiieren. Das Gespräch baut sich anschließend im Browserfenster von Outlook.com auf.

Das neue Feature ist für jeden Nutzer des Mail-Dienstes verfügbar, da man sich in ihn ohnehin mittels einer Microsoft-ID einloggt. Dieselbe ID kann man auch zum Einwählen in den Skype-Dienst nutzen. Derzeit profitieren allerdings nur britische Nutzer von der Integration von Outlook.com und Skype. Amerikaner und Deutsche kommen erst in den „kommenden Wochen“ an die Reihe.

Skype spielt für Microsoft eine zentrale Rolle im Messaging. Das Unternehmen hat den Dienst im Oktober 2011 übernommen und seinen eigenen Messenger darauf hin eingestellt.

In einem kurzen Werbevideo illustriert Microsoft die Arbeitsweise beider Dienste.

 

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