Nokia bewirbt seine Lumias ja oft mit dem Argument, dass das Smartphone eine bessere Kamera verbaut hat. Nun interessiert sich das finnische Unternehmen für eine Investition in das US-amerikanische Start-up Pelican Imaging. Die Kalifornier arbeiten an einer Technologie, die es ermöglicht, ein Foto nachträglich zu bearbeiten.

Einem Bericht der amerikanischen Webseite theverge.com zufolge, die sich auf den Börseninformationsdienst Bloomberg beziehen, forscht das Start-up daran, Smartphones mit Eigenschaften von Array-Kameras ausstatten zu können. In diesen sind mehrere Linsen verbaut, die ein Bild gleichzeitig aufnehmen und mit deren Hilfe man den Fokuspunkt auch nachträglich bearbeiten kann. Pelican Imaging arbeitet nun seit 2008 an dieser Technik und steht angeblich vor einem Durchbruch.
Mit dieser neuen Technologie kann Nokia auf die herkömmlichen separaten Linsen verzichten und so die Kamera-Einheit kompakt halten. Bislang hat Nokia bereits Modelle wie das Lumia 920 mit Bildstabilisator und das 41-Magapixel-Smartphone 808 im Angebot.
