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Panasonic Toughpads: Android- und Windows-Outdoor-Phablets mit High-End-Spezifikationen

Robuste Smartphones gibt es mittlerweile von Cat und einigen anderen Herstellern. Doch: In der Regel sind diese eher dürftig ausgestattet, wodurch der Preis verhältnismäßig gering ist. Legt man einiges drauf, bekommt man von Panasonic zwei Toughpads, deren Spezifikationen im High-End-Bereich liegen - passend dazu auch der Anschaffungspreis. Wir waren live bei der Pressekonferenz dabei und zeigen euch was die Geräte im Härtetest aushalten.

Panasonic hat im Rahmen der IFA 2014 zwei Outdoor-Smartphones beziehungsweise -Phablets der High-End-Klasse herausgebraucht. Darunter fällt zum einen das Toughpad FZ-E1, die Windows-8.1-Embedded-Version, zum anderen das Toughpad FZ-X1, das Android-Äquivalent. An vorderster Stelle steht die Robustheit der Geräte, die Panasonic durch die Schutzummantelung sowie die IP-Zertifizierung gewährleistet. Somit richten sich die Handhelds vor allem an Nutzer, die auf Baustellen oder im Energieversorgungsbereich tätig sind. Aber auch Rettungskräften kommen die Modelle entgegen.

Die Handhelds überstehen schadlos Stürze aus drei Metern Höhe, wie wir uns selbst während der Demonstration auf der Pressekonferenz überzeugen konnten. Dabei kann auch härterer Untergrund, wie Beton, den Geräten nichts anhaben. Gemäß IP68-Zertifizierung sind beide Geräte gegen das Eindringen von Staub geschützt und überstehen das Eintauchen in Wasser bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern für bis zu 30 Minuten. Das 5-Zoll-große HD-Display löst mit 1.280 x 720 Pixeln auf und die Antireflexionsbeschichtung soll auch bei direkten Sonneneinstrahlung für gute Sichtbarkeit von Inhalten auf dem Bildschirm sorgen. Dies konnten wir allerdings nicht vor Ort testen.

In unserem Video von der Pressekonferenz zeigen wir euch eine Demonstration des Härtetests:

Besonders spannend und innovativ ist das 10-Finger-Multi-Touchscreen, das mit regulären Handschuhen bedienbar und sogar im Regen funktionsfähig ist. Zusätzlich zur integrierten hochauflösenden 8 Megapixel-Kamera auf der Rückseite und der 1,3 Megapixel-Frontkamera können die Geräte via Konfigurationsoption optional mit einem integrierten 1D/2D Barcode-Scanner ausgestattet werden – ideal für Lagerarbeiter, die diesen mit einem Smartphone beziehungsweise Phablet kombinieren können und somit nicht zwei Geräte mit sich herumschleppen müssen.

An Verbindungsstandards unterstützen die beiden Handhelds 3G und LTE. Auch bieten sie standardmäßig einen integrierten microUSB-Port, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Near Field Communications (NFC), GPS und Bluetooth 4.0. Ausgestattet mit einem besonders stolzen 6.200 mAh Akku gewährleisten FZ-E1 und FZ-X1 bis zu 14 Stunden kontinuierliches Arbeiten ohne externe Stromzufuhr, was ein echter Spitzenwert ist und sich gerade im Outdoor-Bereich ohne Stromzufuhr äußerst nützlich erweist.

Der Akku schlägt allerdings auch aufs Gewicht. Die Hot-Swap Akku-Funktion wiederum ermöglicht den Austausch des Akkus im Betrieb, ohne dass das Gerät heruntergefahren werden muss. Die Standby-Zeit bei vollem Akku beträgt laut Panasonic ungefähr 1.000 Stunden, die Telefoniezeit 23 Stunden. Toughpad FZ-X1 kostet 1.385 Euro, die Windows-Variante Toughpad FZ-E1 1.428 Euro.

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