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Selbstfahrendes Auto soll 2020 auf den Straßen sein

Renault hat mit dem Next Two ein autonom fahrendes Auto als Prototyp präsentiert, das dem Fahrer lästiges Nachrücken im Stau oder auch das kniffelige Einparken ersparen und ihn so entspannter zum Ziel bringen soll. Die normalen Fahrten führt der Fahrer nach wie vor selbst aus.

Der Next Two kann deshalb nur bis zu einer Geschwindigkeit von rund 30 km/h selbst fahren - allerdings nur auf "geschützten" Straßen, wo sich keine Fußgänger oder Radfahrer befinden oder wo Spurenwechsel erforderlich sind. Drückt man einen Knopf, folgt das Auto der Route mit Hilfe seiner Frontsensoren, einer Kamera am Spiegel und Ultraschallsensoren.

Das Fahrzeug, das derzeit nur eine Konzeptstudie ist, besitzt ein Head Up Display und kann dem Fahrer so vor Gefahren warnen. So kann der ruhende Fahrer dann auch das Steuer übernehmen. Das Auto soll dem Konzept von Renault nach sogar noch viel mehr können als nur ein wenig den Fahrer entlasten. Es soll sogar selbstständig parken oder vorbeikommen, wenn man es mit seinem Smartphone ruft.

Die App soll mit den Terminen des Fahrers und den Straßenbedingungen einen Abgleich machen und rechtzeitig Alarm schlagen. So soll man rechtzeitig losfahren können, um den Termin zu erreichen. Während der Fahrt können Alternativrouten errechnet und sogar der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr empfohlen werden. Klar, dass das Auto auch selbst einparken soll, wenn der Fahrer schon um Bus oder der Bahn läuft.


Für mehr Entspannung während der Fahrt sollen Massagesessel, Duftdüsen und eine anpassbare Innenraumbeleuchtung sorgen. Das Fahrzeug ist nur ein Konzept - aber einige Techniken davon sollen bereits 2020 straßentauglich sein. Fragt sich nur, wie Renault bzw. die Ländern, in denen das Fahrzeug fahren soll, das Konzept der "geschützten Straßen" umsetzen wollen.

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