Ihr wollt zwar bei bestehender Internet-Verbindung überall auf eure Dateien zugreifen, doch legt gleichzeitig großen Wert darauf, diese selbst zu verwalten, um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, wodurch Dropbox und Co. für euch nicht in Frage kommen – in diesem Fall bietet das Hamburger Start-up-Unternehmen Protonet seinen gleichnamigen privaten Cloud-Server samt eigens entwickeltem Betriebssystem SOUL. Dieses ist nicht nur vorkonfiguriert, sondern auch noch einfach zu bedienen.





Während ihr bei den herkömmlichen Cloud-Speicherdiensten wie Dropbox oder Google Drive eure Daten auf die Server des jeweiligen Betreibers hochladet, wodurch dieser jederzeit Zugang zu den abgelegten Informationen hat, bietet euch die private Cloud-Server-Box von Protonet die Möglichkeit, eure Daten lokal und somit sicher im eigenen Wohnzimmer oder Büro abzuspeichern.





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Praktisch: So habt nur ihr sowie diejenigen, die ihr einladet Zugang zu euren Informationen und dadurch schützt ihr sie weitgehend gegen Datenkraken. Außerdem könnt ihr beruhigt sensible Informationen ablegen, wovon bei kommerziellen Cloud-Diensten abzuraten ist. Die Internet-Infrastruktur stellt Protonet zur Verfügung. Beispiel: Ihr sitzt mit eurem Laptop im Cafe und meldet euch bei eurer Protonet-Box an, läuft die Verbindung über einen Reverse Proxy, der eure Anfrage aus dem Internet an euren Cloud-Speicher im kilometerentfernten Büro weiterleitet.





Cloud-Speicher mit SOUL
Sobald ihr euch auf der Box angemeldet habt und innerhalb der eigens entwickelten Firmware SOUL befindet, bietet euch diese vorkonfigurierte Funktionen. Hier könnt ihr beispielsweise Projekte anlegen, die ihr gemeinsam mit eingeladenen Nutzern bearbeitet. Dazu gehört auch eine Benachrichtungs- beziehungsweise Chat-Funktion.
Ebenfalls im Funktionsumfang enthalten ist ein Kalender für Termine, ein Datenspeicher, der automatisch für jedes Projekt eine eigene Ordnerstruktur für mehr Übersicht anlegt, sowie ein E-Mail-Client. Zudem besteht die Möglichkeit, externe Download-Links anzulegen, um Daten mit Außenstehenden zu teilen.
Hardware-Ausstattung
Die Protonet-Box kommt im ansprechenden und zeitgenössischen Design und kann sich somit in jeder Arztpraxis, Werbeagentur, Steuer- sowie Anwaltskanzlei sehen lassen – aber auch für technisch interessierte Privatanwender eignet sich der Cloud-Speicher. Im Inneren der Box taktet ein leistungsstarker Xeon-Quad-Core-Prozessor. Die Speicherkapazität reicht von 4 TB samt 8 GB Arbeitsspeicher für knapp 3.400 Euro bis hin zu 16 TB samt 16 GB Arbeitsspeicher für rund 5.400 Euro. Auch wenn die Anschaffungskosten nicht gerade günstig sind, deckt der Preis wiederum alles ab.





Das heißt: Es kommen keine laufenden Kosten hinzu – bei Dropbox und Co. müsst ihr im Vergleich dazu ein Abo abschließen und seid daher erst einmal an den Anbieter gebunden. Bleibt eure Zahlung ausständig, schließen viele Betreiber euer Konto, wodurch auch eure Daten verschwinden. Da die Protonet-Box Daten lokal speichert, vermeidet ihr somit dieses Risiko.
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Auch an passenden Schnittstellen mangelt es der Protonet-Box nicht: Neben vier USB-Anschlüssen verfügt sie über einen Display-Port sowie einen HDMI-Port, um sie mit einem Monitor beziehungsweise Fernseher zu verbinden.





Linktipp – Google Drive führt Sharing-Funktion ein
Laut Unternehmensangaben soll in zwei bis drei Wochen eine passende App für iOS und Android zur Verfügung stehen, um sich somit bequem vom Smartphone oder Tablet aus einloggen zu können. Bislang müsst ihr euch noch mit der Browser-Ansicht im sogenannten Responsive Web-Design zufrieden geben.
