Ratgeber

Die 10 besten Mittelklasse-Smartphones zu Weihnachten

Prädikate wie „das Neueste“ und „das Beste“ gehen gerne auch mit „das Teuerste“ einher. Wir haben zehn Mittelklasse-Smartphones und ehemalige High-End-Geräte für rund 400 Euro oder weniger miteinander verglichen.

Die besten Smartphones sind leider fast immer die teuersten. Ein iPhone 5s von Apple kostet in der günstigsten Variante gleich mal 700 Euro. Auch das LG G2, das Samsung Galaxy S4, das Nokia Lumia 1020 und das HTC One sind absolute Spitzenprodukte, aber eben nicht für weniger als 450 Euro zu haben. Das Samsung Galaxy Note 3 kostet sogar stolze 650 Euro.

Das ist viel Geld für ein Gerät, das man ständig mit sich herumträgt. Smartphones landen schließlich öfter mal hart auf dem Asphalt oder gehen verloren. Auch Getränke werden gerne drüber gekippt – und schon ist ein Haufen Geld beim Teufel. Wer also ein neues Smartphone will, mit seinem Mobilfunk-Vertrag aber zufrieden ist, für den kann es sich lohnen, einen Blick auf die Mittelklasse-Smartphones oder die Spitzengeräte des Vorjahres zu werfen.

Wir stellen euch die 10 besten Mittelklasse- und Ex-High-End-Smartphones vor, die es sich zu kaufen lohnt. Dabei gehen wir nach dem Gesamteindruck des Smartphones vor: Unsere Kategorien sind Hardware, Aktualität der Software und die Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Geräte.

10. Platz: Apple iPhone 4s

Auf unserem zehnten und letzten Platz landet das iPhone 4s. Das Gerät ist bereits mehr als zwei Jahre alt und damit das älteste in unserer Liste. Apple verkauft es jedoch immer noch – und preislich passt es mit rund 400 Euro in unsere Liste.

Die Hardware des iPhone 4s ist leider etwas in die Jahre gekommen: Der Dual-Core mit 800-MHz-Taktung, das kleine 3,5-Zoll-Display mit 640 x 960 Pixel und der 8 GB große interne Speicher des Geräts hinken einfach zu weit hinterher als dass das iPhone einen besseren Platz ergattern könnte.

Das Design des Smartphones gilt jedoch immer noch als eines der schönsten überhaupt. Auch das Betriebssystem läuft flüssig und kann auf das aktuelle iOS 7 upgedatet werden. Zudem ist die 8-Megapixel-Kamera auch für heutige Verhältnisse noch recht gut. Der Akku fällt mit 1.400 mAh zwar etwas klein aus, reicht bei dem kleinen Display jedoch völlig aus.

9. Platz: Motorola RAZR HD

Das Motorola RAZR HD ist dem iPhone 4s in vielen Bereichen nicht unähnlich. Den internen Speicher von 8 GB, den Preis von knapp 400 Euro, die 8-Megapixel-Kamera und den Arbeitsspeicher von 1 GB RAM findet man genauso auch bei Apples „Budget-Phone“.

Allerdings kann der interene Speicher mit einer microSD-Karte um weitere 32 GB erweitert werden. Außerdem besitzt das RAZR HD einen angenehm großen 4,7-Zoll-Bildschirm mit HD-Ready-Auflösung (720 x 1.280 Pixel) und einen deutlich besseren Akku mit 2.530 mAh. Auch der Dual-Core-Prozessor mit seinem 1,5 GHz ist mehr als ein Jahr nach der Markteinführung des Geräts noch akzeptabel. Beim Betriebssystem müssen potenzielle Käufer jedoch Abstriche machen: Auf dem Smartphone läuft nur Android 4.1 Jelly Bean.

8. Platz: Huawei Ascend P6

Das Huawei Ascend P6 ist gerade einmal ein halbes Jahr alt, an der Hardware kann man das jedoch nicht unbedingt erkennen. Denn sie wirkt etwas veraltet: Wie beim Motorola RAZR HD kommt hier ein 4,7-Zoll-Display mit HD-Ready-Auflösung (720 x 1.280 Pixel) zum Einsatz. Auch die Megapixel-Zahl der Kamera liegt bei 8 und der interne Speicher bei mageren 8 GB, zumal kein microSD-Karten-Slot vorhanden ist – und obwohl auch der Prozessor nur ein Dual-Core mit einer Taktung von 1,5 GHz ist, kann sich das Ascend P6 vom RAZR HD absetzen.

Denn es besitzt mit 2 GB RAM doppelt so viel Arbeitsspeicher und mit Android 4.2.2 Jelly Bean ein deutlich neueres Betriebssystem, das in Zukunft sogar auf Android 4.4 KitKat upgedatet werden soll. Der Akku ist mit seiner Kapazität von 2.000 mAh zwar etwas klein geraten, dafür kostet das Ascend P6 auch nur rund 300 Euro.

7. Platz: Samsung Galaxy S3

Das Galaxy S3 von Samsung war im Sommer 2012 ein Verkaufsschlager. Mittlerweile ist die Hardware jedoch nicht mehr die beste, dafür kostet das Gerät auch nur noch circa 300 Euro. Das 4,8-Zoll-Display besitzt eine HD-ready-Auflösung mit 720 x 1.280 Pixel. Der Quad-Core-Prozessor von Qualcomm taktet mit 1,4 GHz. Der Arbeitsspeicher ist mit 1 GB etwas niedrig, dafür liegt der interne Speicher bei 16 GB und kann mittels einer microSD-Karte erweitert werden.

Die Kamera mit ihrem 5-Megapixel-Sensor ist etwas schwach auf der Brust und auch der Akku ist mit seiner Kapazität von 2.100 mAh nicht besonders ausdauernd. Dafür wird das Samsung Galaxy S3 derzeit auf Android 4.3 Jelly Bean upgedatet.

6. Platz: HTC One X+

Auch das HTC One X+ ist ein Dauerbrenner, wenn man sich die Verkaufszahlen ansieht. Ein Blick auf die Hardware erklärt wieso das so ist: Für rund 380 Euro erhält man ein Android-Smartphone mit einem 1,7-GHz-Quad-Core, einem 4,7-Zoll-Display mit HD-Ready-Auflösung (720 x 1.280 Pixel) und, je nach Modell, einem internen Speicher von 32 oder 64 GB.

Der Arbeitsspeicher liegt nur bei 1 GB RAM und die Kapazität des Akkus bei 2.100 mAh, die Kamera mit ihren 8 Megapixeln schießt dagegen recht gute Bilder. Beim Betriebssystem muss man ein paar Abstriche machen: Das HTC One X+ erhält lediglich ein Update auf Android 4.1.1 Jelly Bean.

5. Platz: HTC One mini

Das HTC One mini landet nur ganz knapp vor dem HTC One X+. Die Hardware kann nicht ganz mit der des älteren Bruders mithalten, schließlich besitzt das HTC One mini nur einen Dual-Core-Prozessor mit 1,4 GHz, 1 GB RAM und 16 GB internen Speicher, der zudem nur durch einen Cloud-Account erweiterbar ist. Auch der Akku mit seiner Kapazität von 1.800 mAh ist nicht gerade groß und hält bei ordentlicher Nutzung des Geräts keinen ganzen Tag durch. Lediglich das 4,3-Zoll-Display mit HD-Ready-Auflösung (720 x 1.280 Pixel) und der Preis von rund 400 Euro spielen in der gleichen Liga wie das HTC One X+.

Dafür kommt das HTC One mini in einer äußerst schicken und hochwertigen Aluminium-Hülle, die in Stil und Qualität vielleicht nur vom iPhone 5 übertroffen wird. Auch die 4-Megapixel-Kamera mit der Ultrapixel-Technologie kann überzeugen, denn mit ihr gelingen auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder. Zudem ist das HTC One mit mit dem Betriebssystem Android 4.2.2 Jelly Bean ausgestattet und besitzt außerdem die sehr gelungene HTC-eigene Sense-5-Oberfläche.

4. Platz: LG Optimus G Pro

Auf Platz vier unseres Vergleichs findet sich das Optimus LG Pro von LG wieder. Das Smartphone ist mit einem 5,5-Zoll-Full-HD-Display (1.080 x 1.920 Pixel) ausgestattet. Angetrieben wird es von einem schnellen Quad-Core-Prozessor mit 1,7-Ghz-Taktung, der Arbeitsspeicher liegt bei großzügigen 2 GB RAM und der interne Speicher bei akzeptablen 16 GB. Außerdem kann er mit einer microSD-Karte um weitere 64 GB erweitert werden.

Die Kamera ist mit ihrem 13-Megapixel-Sensor recht gut und auch der Akku mit seiner 3.140-mAh-Kapazität ist für das große Display des LG Optimus G Pro ausreichend groß. Allerdings müssen Käufer dieses Smartphones ganze 430 Euro hinlegen und mit der relativ alten Betriebssystem-Version Android 4.1.2 Jelly Bean zurecht kommen.

3. Platz: Nokia Lumia 925

Auch ein Windows Phone kommt in unserem Vergleich vor – und schafft es auf das Sieger-Treppchen. Das Nokia Lumia 925 ist mit rund 380 Euro zwar nicht ganz billig und würde man rein nach der Hardware gehen, hätte es so weit vorne nichts zu suchen. Allerdings benötigt das Betriebssystem Windows Phone keine besonders schnelle Hardware, um äußerst flüssig zu laufen.

Das Design von Windows Phone ist mit seiner Kacheloberfläche sehr innovativ und und versucht eine äußerst einfache Bedienung zu gewährleisten. Noch fehlende Funktionen werden derzeit nachgerüstet – so soll im April mit dem Update auf Windows Phone 8.1, das ausnahmslos alle Windows-Phone-8-Geräte erhalten sollen, ein Benachrichtigungs- und ein Einstellungs-Zentrum kommen.

Die Verarbeitung aller Nokia Lumias ist hervorragend, bei der Hardware wurde jedoch etwas gespart. So besitzt das Lumia 925 einen Dual-Core-Prozessor mit 1,5-GHz-Taktung, 1 GB RAM und 16 GB internen Speicher. Das 4,5-Zoll-Display löst mit 768 x 1.080 Pixeln (HD-Ready) auf. Der Akku mit seiner Kapazität von 2.000 mAh bringt das Smartphone locker über den Tag und die 8,7-Megapixel-Kamera macht auch bei ungünstigeren Lichtverhältnissen äußerst ansehnliche Bilder.

2. Platz: Sony Xperia Z

Würde Google den Preis seines nagelneuen Nexus 5 nicht so stark drücken, wäre das 400 Euro teure Sony Xperia Z auf Platz Eins gelandet. Allein die Verarbeitung des Smartphones spricht für sich. Es besitzt eine edle Rückseite aus Glas, einen Aluminium-Rahmen und ist zudem staub- und wasserdicht (IP5-Zertifizierung).

Aber auch die Hardware überzeugt: Das 5-Zoll-Display kommt mit einer Full-HD-Auflösung (1.080 x 1.920 Pixel) daher, als Prozessor ist ein Quad-Core mit 1,5-Ghz-Taktung verbaut und die Kapazität des Akkus liegt bei völlig ausreichenden 2.370 mAh. Lediglich der Arbeitsspeicher fällt mit 1 GB RAM etwas niedrig aus. Der interne Speicher liegt nur bei 8 GB, kann jedoch mittels einer microSD-Karte um weitere 64 GB erweitert werden.

Die 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite schießt schöne Bilder und Videos in Full-HD. Nur das Betriebssystem Android 4.2.2 Jelly Bean wird wohl kein Update mehr erhalten.

1. Platz: Google Nexus 5

Das Nexus 5 von Google und LG ist derzeit eines der neuesten und gleichzeitig auch besten Smartphones auf dem Markt. Trotzdem findet sich das Gerät in unserem Vergleich der Mittelklasse-Geräte und ehemaligen High-End-Telefone wieder. Denn Google verkauft das Gerät äußerst günstig: Die 16-GB-Variante ist im Play Store für 350 Euro zu haben, die 32 GB-Version für 400 Euro.

Die Hardware des Nexus 5 sucht Seinesgleichen. Eine Quad-Core mit unglaublichen 2,3 GHz bildet das Herz des Google-Smartphones. Der Arbeitsspeicher liegt bei 2 GB RAM und das 4,95-Zoll-Full-HD-Display löst mit 1.080 x 1.920 Pixeln auf. Lediglich die 8-Megapixel-Kamera könnte für so ein High-End-Gerät eine bessere Auflösung vertragen.

Als Betriebssystem kommt ab Werk ein unverändertes Android 4.4 KitKat zum Einsatz. Da es sich hier um ein Nexus-Smartphone handelt, kommen die Updates direkt von Google und sind für die nächsten 18 Monate sichergestellt.

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