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Galaxy Note 7: Darum ist das Smartphone explodiert

Samsung hat endlich herausgefunden, wo genau das Problem beim Galaxy Note 7 lag. Die Untersuchung wurde von unabhängigen Firmen durchgeführt. Das Ergebnis soll am Montagmorgen, südkoreanischer Zeit, in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Eine US-amerikanische Webseite will aber bereits jetzt wissen, was Samsung zu verkünden hat. Die Ursache für die Probleme beim Galaxy Note 7 soll demzufolge in zwei verschiedenen Fehlern begründet sein.

Samsung hat seine Untersuchung zur Ursache des „explodierenden Galaxy Note 7“ abgeschlossen. In der Nacht von Sonntag auf Montag (deutscher Zeit) möchte das Unternehmen seine Ergebnisse in einer Pressekonferenz bekannt geben. Das Wall Street Journal will aber bereits jetzt in Erfahrung gebracht, haben, was in Samsungs Bericht steht.

Galaxy Note 7 ist wegen 2 unterschiedlichen Fehlern explodiert

Samsung hat drei unabhängige Analyse-Firmen für den Bericht mit an Bord gebracht, die sich auf Qualitätskontrolle spezialisiert haben. Diese haben die Probleme beim Galaxy Note 7 auf zwei verschiedene Fehler zurückführen können: Der erste Fehler war, dass die Akkus, die von Samsung SDI produziert wurden, nicht perfekt in das Gehäuse des Smartphones passten. Dadurch konnte eine Überhitzung, in einigen Fällen sogar eine Explosion, entstehen.

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Samsung führte alle Probleme beim Akku des Galaxy Note 7 auf diese Batterien von Samsung SDI zurück. Deshalb versuchte das Unternehmen gegenzusteuern, indem es mehr Akkus beim Auftragsherstellers Amperex Technology bestellte, um die hohe Nachfrage nach dem Galaxy Note 7 zeitnah bedienen zu können. Amperex Technologie musste deshalb seine Akku-Produktion nach oben skalieren, um genügend Einheiten an Samsung liefern zu können. Und dies war der zweite Fehler. Denn aufgrund dieser erhöhten Produktionszahlen kam es zu einem noch unbekannten Herstellungsproblem bei diesen Batterien. Dies konnte wiederum zu einer Überhitzung des Akkus im Smartphone und damit zu einer Explosion führen. Das erklärt dann auch, warum Austauschgeräte ebenfalls in Flammen aufgehen konnten.

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