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Hands-On-Video zum Panasonic Toughpad – Ein reines Arbeitstier

Panasonic überzeugte bereits mit seinen widerstandsfähigen Toughbooks und Toughpads für den Business-Markt. Jetzt stellte das Unternehmen auch sein erstes Smartphone vor, das einfach nicht kaputt gehen können soll. Das Gerät hat jedoch auch seinen Preis.

Bei Tablets und Notebooks von Panasonic fallen einem als erstes die äußerst robusten Toughbooks und Toughpads ein. So ist es kein Wunder, dass ein Smartphone von diesem Unternehmen ebenfalls durch grandiose Widerstandskraft gegen Umwelteinflüsse jeglicher Art geschützt sein soll. Allerdings wird das 5-Zoll-Toughpad, das Panasonic auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona vorstellte, nicht unter dem Namen Smartphone vermarktet werden, da es einfach viel zu klobig ist und trotz seines 5-Zoll-Displays in absolut keine normale Hosentasche passen wird. Derzeit favorisieren die Japaner die Bezeichnung Smart-Device, er kann sich jedoch noch bis zum Marktstart des Geräts im März diesen Jahres ändern.

Das Gerät wirkt auf den ersten Blick massiv – und auf den zweiten auch. Um das gehärtete und kratzfeste 5-Zoll-Display läuft ein extrem großzügiger Rahmen, der links und rechts das Gerät um jeweils einen Zentimeter vergrößert, oben circa zwei Zentimeter und unten noch einmal drei Zentimeter. Über dem Display sitzt die Ohrmuschel, eine Frontkamera und einige Sensoren, unter dem Display zwei Boxen und drei physische Tasten, die zum Teil individuell belegt werden können.

Auf der unteren Kante des Smart-Devices sitzt ein Docking-Anschluss, auf der linken Seite die Lautstärke-Wippe und eine weitere Taste, die frei belegt werden kann. Oben findet man neben einem Kopfhörerausgang den Power-Knopf und einen Barcode-Scanner, auf der linken Seite eine physische Kamera-Taste und eine Abdeckung hinter der sich ein microUSB-Slot und der Anschluss für den proprietären Netzstecker befinden.

Das Toughpad ist rund fünf Zentimeter tief und wiegt circa 430 Gramm. Einer der Gründe ist der riesige 100 Gramm schwere Akku, der sich hinter einem komplexen Verriegelungssystem versteckt. Seine Kapazität von stolzen 6.800 mAh liefert genug Strom, um eine Gesprächszeit von circa 13 bis 14 Stunden zu garantieren. Nimmt man den Akku heraus, findet man zwei SIM-Karten-Schächte und einen microSD-Kartenslot, der Speicherkarten von bis zu 32 GB unterstützt. Die Batterie ist zudem fliegend wechselbar. Das heißt: Eine interne Batterie verschafft einem genug Zeit, um den leeren Akku durch einen vollen auszutauschen, ohne das Gerät ausschalten zu müssen.

Unter der Haube sitzt ein Snapdragon-800-Quad-Core-Prozessor. Als Betriebssystem haben Käufer die Wahl zwischen Windows Phone 8.1 und Android 4.2.2. Ein Software-Update für Android auf 4.4 KitKat ist bereits angekündigt.

Das Toughpad besitzt außerdem die IP68-Zertifizierung. Das bedeutet, es überlebt die meisten Stürze aus einer Höhe von einem Meter, unabhängig davon wie es aufkommt und auf welche Oberfläche aus aufprallt. Außerdem hält das Smart-Device in einer Wassertiefe von einem Meter eine halbe Stunde lang durch, ohne dass es beschädigt wird.

Wie alle Geräte von Panasonics Tough-Portfolio muss man auch für dieses Toughpad tief in die Tasche greifen. Es wird rund 1.000 Euro kosten. Dafür bekommt man eine Verarbeitungsqualität und Robustheit, die man sonst wohl bei keinem weiteren Smartphone finden dürfte.

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