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Tablet-Bildschirmtastatur passt sich den Fingern an

Längere Texte schreiben sich auf Touchscreens wegen des mangelnden taktilen Feedbacks nicht gut. Der Benutzer muss immer auf den Bildschirm schauen. Vielschreiber nervt das. Mit der Software-Tastatur Dryft soll alles anders werden. Sie passt sich den Fingern des Benutzers automatisch an.

Für Notebooks sind Tablets kein Ersatz, sagen viele Anwender, weil sich darauf schlecht tippen lässt. Das sehen auch die Macher hinter Dryft so, die eine Software-Tastatur entwickeln wollen, die dieses Manko nicht hat.

Um Dryft zu benutzen, legt der Benutzer die Zeigefinger an die Position des F und J. Auf Hardware-Tastaturen befinden sich hier kleine fühlbare Erhebungen, damit die sogenannte Blindorientierung möglich ist. Dryft hingegen ordnet die restlichen Tasten des Keyboards dann um diese beiden Positionen herum auf. Damit die Tastatur nicht den halben Bildschirm bedeckt, sind die Tasten transparent abgebildet.

Dryft erfasst sogar über den Beschleunigungsmesser der Tablets die Vibrationen, die beim Tippen auf dem Bildschirm entstehen. So wird sichergestellt, dass die Tastatur nur funktioniert, wenn getippt wird. Der Benutzer kann in Ruhestellung verharren, ohne aus Versehen Texte einzugeben.

Nach Angaben der Entwickler, die eine Beta-Version und ein SDK für Android und iOS vorstellen wollen, konnten von einem internen Testet 80 Wörter pro Minute eingegeben werden. Derzeit sucht Dryft noch Investoren.

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