Ratgeber

Flaggschiff-Smartphones von Samsung, Apple & Co.: Die 7 Spitzenmodelle 2014

Jeder große Hersteller veröffentlicht einmal im Jahr ein neues Flaggschiff-Smartphone. Bei Sony sind es in der Regel sogar zwei Geräte und bei Nokia ist kein Muster zu erkennen. Nachdem Hersteller auf dem MWC ihre Geräte vorgestellt haben, zeigen wir euch nun die sieben wichtigsten Geräte für das Jahr 2014

Ein Flaggschiff-Smartphone ist das Prunkstück eines jeden Herstellers. An ihm wird nicht nur dargestellt, zu was der Hersteller in der Lage ist, es verkörpert in der Regel auch eine Philosophie. Jeder Hersteller versucht die Kunden über das Design, die Verarbeitung, Spitzen-Hardware und Innovation zu gewinnen. Außerdem ist an diesem Gerät abzusehen, wo die Unternehmen ihre Stärken sehen und Schwerpunkte setzen. Sei es extreme Widerstandsfähigkeit, einzigartige Sensoren oder wahnsinnig hochwertige Materialien – wir haben uns sieben Flaggschiffe angesehen, die wir dieses Jahr erwarten und sagen euch, was sie können beziehungsweise was wir von ihnen erwarten

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Samsung Galaxy S5 – Die Vermessung des Lebens

Samsung hat sein neues Flaggschiff Ende Februar auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona angekündigt. Am 11. April soll es in rund 150 Ländern zu kaufen sein. Bis dahin müssen wir uns noch gedulden. Und tatsächlich ist gedulden hier das richtige Wort. Zwar konnte Samsung die hohen Erwartungen an das Galaxy S5 nicht ganz erfüllen, jedoch wirkt das Smartphone durchdachter als der Vorgänger – und deshalb auch zukunftsfähiger.

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Das Galaxy S5 besitzt einen Snapdragon-801-Quad-Core, der mit 2,5 GHz taktet. Der Arbeitsspeicher liegt nur bei 2 GB – da hatten wir uns etwas mehr erwartet. Auch der interne Speicher ist mit 16 GB beziehungsweise 32 GB etwas niedrig angesetzt. Er kann jedoch mittels einer microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden. Das Display ist mit 5,1 Zoll lediglich um 0,1 Zoll größer als das des Galaxy S4. Die Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel entspricht dem Full-HD-Standard und ist damit auf der Höhe der Zeit. Auch bei den Verbindungsmöglichkeiten spart Samsung nicht, liefert aber auch keine Überraschungen. So ist Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.0 LE und LTE mit an Bord. Außerdem ist das Gerät mit einem NFC-Chip und einem microUSB-3.0-Port ausgestattet.

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Der Fingerabdruck-Scanner im Home-Button ist mehr eine Spielerei. Interessanter ist die Rückseite des Smartphones. Die wirkt durch den griffigen Hartgummiüberzug nicht nur stabil, sondern dort sitzt unterhalb der 16-Megapixel-Kamera auch ein Sensor für die Pulsmessung. Und genau hier ist Samsungs Strategie sehr deutlich zu erkennen. Zusammen mit der IP67-Zertifizierung gegen Spritzwasser, dem innovativen Stromsparmodus, bei dem das Gerät nur noch Schwarz und Weiß auf dem Bildschirm anzeigt, und den Smartwatches Galaxy Gear 2 und Galaxy Gear Fit, ermöglicht Samsung dem Nutzer die Vermessung des eigenen Lebens bei (fast) jeder Aktivität.

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Das Galaxy S5 wirkt stabil, zuverlässig, besitzt High-End-Hardware und so ziemlich jeden Sensor, den man sich vorstellen kann. Zudem machte es bei der Produktpräsentation einen Bug-freien Eindruck. Samsung hat sich damit gegenüber dem Galaxy S4, in das scheinbar einfach nur jede Technologie gepackt wurde, die man finden konnte, enorm verbessert.

HTC One M8 – Neuaflage des HTC One

HTCs neues Flaggschiff HTC One M8 muss in große Fußstapfen treten, will es an den Erfolg des HTC One anknüpfen. Zwar wird das Smartphone erst am 25. Februar angekündigt, es soll jedoch bereits in der ersten Aprilwoche auf den Markt kommen. Beim Design gehen die Taiwanesen kein Risiko ein: Das Gerät ähnelt seinem Vorgänger sehr und besitzt wieder ein Aluminium-Gehäuse. Ein eher mäßiges Hands-On-Video und geleakte Bilder bestätigen das. Die Ecken des Smartphones werden etwas runder, die Sensoren sind anders angeordnet und die Android-Buttons wandern als Software-Tasten in das Display.

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Die technischen Details des HTC One M8 sind noch nicht bekannt, aufgrund eines geleakten und hervorragenden Antutu-Benchmark-Ergebnisses von 38.000 Punkten können wir jedoch davon ausgehen, dass ein Quad-Core-Prozessor mit einer Taktung von mehr als 2,3 GHz und 2 GB RAM oder mehr verbaut sein werden. Über den internen Speicher wissen ebenfalls nichts, ein zweiter Schacht an der linken Kante des Geräts deutet jedoch auf einen microSD-Karten-Slot hin, den wir beim Vorgänger schmerzlich vermisst haben. Das Display wird vermutlich eine Größe von 5 Zoll haben, bei der Auflösung gehen wir von Full-HD aus.

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Wie beim Galaxy S5 ist verdient auch die Rückseite des HTC One M8 unsere besondere Aufmerksamkeit. Oberhalb der Hauptkamera sitzt hier eine weitere Linse. Bisher ist unklar wozu sie dient. Möglich ist die Fähigkeit Bilder und Videos in 3D aufzunehmen oder eine Verbesserung von HTCs Ultrapixel-Technologie, die besonders bei schlechten Lichtverhältnissen glänzt. Außerdem würden wir uns eine höhere Megapixel-Zahl wünschen. Zwar ist Auflösung nicht alles, aber 4 Megapixel sind dann doch etwas wenig für ein Flaggschiff.

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An Bord des HTC One M8 wird Android 4.4 KitKat und die Oberfläche Sense 6.0 vorinstalliert sein. Wir erwarten ein solides, schickes und sehr gut verarbeitetes High-End-Gerät, das in jeder Hinsicht ein klein wenig besser ist als der sehr gelungen Vorgänger.

Sony Xperia Z2 – Evolution statt Revolution

Auch das Sony Xperia Z2 wurde bereits auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und wird im Laufe des Aprils auf den Markt kommen. Sony fährt eine etwas andere Entwicklungsschiene als die anderen großen Hersteller. Die Japaner veröffentlichen ein neues Flaggschiff nicht pro Jahr, das durch einen enormen Entwicklungssprung glänzen soll, sondern alle sechs Monate, das sich nur ein wenig weiterentwickelt hat. Sowohl bei der Hardware als auch beim Design.

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Das ist aus Statussymbol-Sicht äußerst kundenfreundlich. Käufer eines Xperia Z stellen äußerlich kaum Unterschiede zum Xperia Z2 fest. Die Farbgebung hat sich leicht verändert und die Material- und Verarbeitungsqualität haben sich etwas verbessert. Das Display ist mit 5,2 Zoll etwas größer geworden und löst mit Full-HD (1.080 x 1.920 Pixel) auf. Angetrieben wird das Z2 von einem Snapdragon-801-Quad-Core-Prozessor, der mit 2,3 GHz taktet. Der Arbeitsspeicher liegt bei tollen 3 GB, während der interne Speicher mit 16 GB etwas klein erscheint. Allerdings kann letzterer mit einer microSD-Karte um bis zu 64 GB erweitert werden. Auch der Akku ist mit einer Kapazität von 3.200 mAh etwas gewachsen und findet im Smartphone-Bereich derzeit nur beim G2 von LG einen direkten Konkurrenten.

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Das Xperia Z2 bleibt dem Design der Xperia-Z-Reihe, wie oben erwähnt, treu. Die Vorder- und Rückseite sind mit kratzfestem Glas überzogen. Der Rahmen ist aus einem einzigen Stück Metall gefräst. Lediglich die Boxen am unteren Ende des Smartphones sehen nun anders aus. Alle Schächte, außer dem Kopfhörer-Ausgang und dem Docking-Anschluss, sind zudem wieder mit Klappen ausgestattet. Dadurch erhält das Gerät die IP-58-Zertifizierung. Das Xperia Z2 kann also eine halbe Stunde in einer Wassertiefe von bis zu einem Meter garantiert ohne Schaden überleben.

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Dieses mal hat Sony auch das Design des Betriebssystems Android 4.4 KitKat im Vergleich zum Vorgänger ein wenig verändert. Bei der 20,7-Megapixel-Kamera bleibt aber alles beim Alten. Somit stellt das Xperia Z2 keinen Quantensprung dar. Sony scheint das aber auch nicht zu wünschen. Schließlich wird voraussichtlich im Herbst bereits der Nachfolger Xperia Z3 vorgestellt, der dann den nächsten Evolutionsschritt im Hause Sony darstellt.

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LG G3 – Kann LG den Paukenschlag des G2 wiederholen?

LG setzte mit dem derzeitigen Flaggschiff G2 auf der IFA 2013 im vergangenen Herbst neue Maßstäbe. Nichts weniger wird nun beim Nachfolger erwartet. Einige Internet-Spekulationen gleiten sogar ins völlig Unrealistische ab. So soll das LG G3 ein 5,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.440 x 2.560 Pixeln besitzen, wie es gerade einmal bei den neusten High-End-Tablets der Fall ist. Vermutlich wird das Smartphone jedoch mit einer Full-HD-Auflösung auskommen müssen. Außerdem ist die Rede von einem Octa-Core-Prozessor. Dieser soll aus zwei Vier-Kern-Prozessoren bestehen, wovon einer mit 1,7 GHz taktet und der andere mit 2,2 GHz. Diese Technologie kommt bereits bei dem Galaxy-Pro-Tablets von Samsung zum Einsatz, allerdings noch in keinem Smartphone. Auch der Akku soll noch eine größere Kapazität besitzen, als die großzügigen 3.000 mAh des LG G2.

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Beim Arbeitsspeicher sind die Spekulationen etwas realistischer. So sollen im LG G3 3 GB RAM verbaut sein. Der interne Speicher könnte bei maximal 32 GB liegen, denn wie LG auf dem Mobile World Congress bestätigte, werden alle neuen Geräte einen microSD-Karten-Slot besitzen. Auch bei unserem anderen großen Kritikpunkt am G2 hat LG sich verbessert: Die Rückseite der neuen Geräte der G-Reihe ist nicht mehr glatt und schlüpfrig, sondern griffig und rutschfest. Das erhoffen wir uns auch vom G3.

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Bei der Kamera haben wir einen fundierten Hinweis darauf, dass wieder eine 13-Megapixel-Knipse an Bord sein wird. Zwar sind auch 16-Megapixel im Gespräch allerdings gibt es ein Foto, das mit einer LG-G3-Linse geschossen worden sein soll. Dieses Bild besitzt eine Auflösung von 13 Megapixeln. Auch die ungewöhnliche Anordnung der Hardware-Tasten auf der Rückseite des Geräts scheint gesichert, denn LG bekam für diese Innovation fast ausschließlich Lob. Allerdings dürfte im Power-Knopf ein Fingerabdruck-Scanner integriert sein. Dieser war angeblich schon beim Vorgänger vorgesehen, jedoch verzichtete das Unternehmen aus Kosten- und Zeitgründen darauf.

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Bei der Software erwarten wie keine Experimente. So dürfte auch das LG G3 mit einem relativ reinen Android daher kommen. Lediglich die Klopf-Technologie soll wie beim LG G2 Mini etwas ausgebaut werden: LG teilt das Display des Smartphones nun in vier Quadranten auf. Dadurch können Nutzer einen „Klopf-PIN-Code“ festlegen, mit dem Anwender das LG G3 direkt entsperren können. Nach den neuesten Gerüchten könnte das LG G3 außerdem die IP57- oder IP58-Zertifizierung erhalten und damit wasserdicht sein.

LG wird das G3 vermutlich im Herbst vorstellen. Bei den ambitionierten Spekulationen, die um das Gerät kreisen, kann es jedoch nur enttäuschen. Allerdings will LG unter die Top 3 der Smartphone-Hersteller und muss deshalb mit gestiegen Erwartungen zurecht kommen können.

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Nexus 6 – Möglicherweise wieder von LG

Über das nächste Google-Phone gibt es bisher nur sehr spärliche Informationen. Als gesichert gilt, dass es im Herbst ein weiteres Nexus-Gerät geben wird. Außerdem scheint Google die mittlerweile erfolgreiche Zusammenarbeit mit LG fortsetzen zu wollen. Über die technischen Spezifikationen ist dagegen nichts bekannt.

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Sollte das Nexus 6 tatsächlich von LG gebaut werden, erwarten wir, dass dem Nexus wieder das bis dahin aktuelle LG-Flaggschiff zugrunde liegen wird. Erfüllt das LG G3 die ambitionierten Erwartungen und liefert ein Meisterwerk ab, wird auch das Nexus 6 ein hervorragendes Telefon. Sollte LG aber wie vor mehr als einem Jahr mit dem LG G Optimus nur ein solides Smartphone gelingen, wird auch das Nexus 6 nur ein gutes Durchschnitts-Phone, wie es damals beim Nexus 4 der Fall war.

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Wir gehen allerdings davon aus, dass LG mit dem G3 ein ähnlich tolles Gerät abliefern wird, wie es das G2 war. Das Nexus 6 sollte also zu den Top-Geräten des Jahres 2014 zählen. Ob es aber einen Octa-Core, 3 GB RAM oder eine super scharfe Auflösung von 1.440 x 2.560 Pixel haben wird ist völlig unklar. Sicher ist lediglich, dass es keinen microSD-Karten-Slot besitzen wird. Außerdem wird es mindestens mit Wi-Fi 802.11 ac, LTE, NFC, GPS und Bluetooth 4.0 ausgestattet sein. Bei den Verbindungsmöglichkeiten war die Nexus-Reihe schon immer ganz vorne dabei – und das wird sich kaum ändern.

Apple iPhone 6 – Wie immer alles Spekulation

Apple ist in letzter Zeit sehr berechenbar geworden. Im September wird sich Tim Cook also wahrscheinlich wieder auf eine Bühne stellen und mit großem Tamtam das iPhone 6 ankündigen. Zur verwendeten Hardware gibt es allerdings bisher nur einige wenige Gerüchte, da prinzipiell auf hohe Geheimhaltung bei seinen Geräten setzt. Bis zum Vorstellungs-Event werden wir also nicht zuverlässig sagen können, was das neue iPhone alles kann.

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Die bereits kursierenden Gerüchte besagen folgendes: Da das iPhone zu den Smartphones mit den kleinesten Displays zählt, erwarten wir eine Vergrößerung auf 4,7-Zoll oder sogar noch mehr. Einige Quellen behaupten sogar, dass das nächste iPhone einen 5,5-Zoll-Bildschirm haben wird oder in zwei verschiedenen Größen daher kommt. Auch über ein gebogenes Display wird gerätselt, zumindest spätestens seit Samsung mit dem Galaxy Round und LG mit dem G Flex viel beachtete Produkte mit diesem Feature auf den Markt gebracht haben. Ob so ein Display bei einem Smartphone allerdings Sinn macht, bleibt umstritten.

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Mit an Bord wird wohl wieder ein Fingerabdruck-Scanner und eine hervorragende Kamera sein. Auch ein NFC-Chip könnte endlich kommen, schließlich setzt sich diese Technologie nach und nach durch, während Apples Lösung iBeacon zumindest in Europa nur wenig Beachtung findet.

Linktipp – iPhone 6: Erste glaubwürdige Bilder und konkrete Hardware-Infos aufgetaucht?

In den letzten Wochen sind Bilder eines Prototyps aufgetaucht, die sich jedoch als Fälschungen herausstellten. Einen Aspekt besaßen sie allerdings, der wohl auch beim iPhone 6 zu finden sein wird: Um das Display wird Apple wenig Platz verschwenden. Dem Unternehmen war es immer wichtig, dass die iPhones mit nur einer Hand zu bedienen sind. Sollte der Screen also tatsächlich größer werden, muss der umgebende Rahmen im Verhältnis kleiner werden, indem er besser ausgenutzt wird.

Außerdem erwarten wir mit der Veröffentlichung des nächsten iPhones eine neue Version des Betriebssystems iOS. Auch hier gibt es bereits Gerüchte über den Funktionsumfang: Unter anderem eine ausgebaute Kindersicherung, konsequentes Querformat in allen Screens, ein Dateimanager und Widgets könnten mit iOS 8 kommen. Am Design wird Apple voraussichtlich nichts ändern, da dies erst letztes Jahr unter großem Beifall geschah.

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Ob es wieder zwei iPhones geben wird ist unbekannt. Und selbst wenn es zwei Modelle werden, ist unklar worin sie sich unterscheiden. Zur Auswahl stehen folgende Möglichkeiten: Zwei High-End-Geräte, die sich nur in ihrer Größe unterscheiden, ein „normales“ iPhone und ein buntes Plastik-Telefon, die sich Hardware-seitig und preislich ein wenig unterscheiden oder ein sehr teures Oberklasse-Gerät und ein (dieses mal) wirklich günstiges Mittelklasse-Smartphone.

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Nur so viel scheint klar zu sein: Im Herbst wird es zumindest ein iPhone geben, das zu den Top-3-Smartphones auf dieser Welt gehören wird. Wenn nicht unbedingt durch Innovation, so doch zumindest durch das Design, die Verarbeitungsqualität und die hervorragende Hardware.

Microsoft/Nokia – Tja, hier ist alles möglich

Was Nokia dieses Jahr machen wird ist ein einziges Rätsel. Zum einen wird die Mobiltelefon-Sparte derzeit von Microsoft übernommen, zum anderen folgt Nokia mit seinen Smartphones keinem Muster. In nicht nachvollziehbarer Reihenfolge veröffentlichen die Finnen Phablets, High-End-Geräte, Mittelklasse-Smartphones und Einsteiger-Smartphones. Die Verarbeitung ist immer hervorragend, das Design erfrischend und die Hardware für den jeweiligen Preis überraschend gut.

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Wahrscheinlich werden wir auch dieses Jahr wieder ein High-End-Gerät (oder mehrere) zu sehen bekommen, das zwar Hardware-seitig nicht ganz mit einem iPhone oder einem LG-Flaggschiff mithalten kann, auf dem aber Windows Phone 8 äußerst flüssig laufen wird. Wie sich aber Windows Phone genau entwickeln wird ist ebenfalls unklar. Wir erwarten im April ein großes Update auf Windows Phone 8.1, mit den ein Benachrichtigungs-Zentrum und die Sprachassistentin Cortana kommen werden.

Wie aber die weitere Strategie von Microsoft und die mögliche Zusammenführung der einzelnen Windows-Betriebssysteme aussehen wird, steht in den Sternen. Klar ist nur, dass bald was passieren muss. Die einzige sicher Aussage scheint zu sein: Die Kamera des nächsten Nokia-Flaggschiffs wird absolute Spitzenklasse sein.

Linktipp – Windows Phone 8.1 befindet sich in der Beta-Phase

Und dann ist da noch das Nokia X und seine Geschwister. Ein extrem günstiges Android-Phone für unter 100 Euro von einer zukünftigen Microsoft-Tochterfirma mit Windows-Phone-Kacheloptik. Um uns alle weiter zu verwirren hat Microsoft außerdem angeblich Samsung und HTC die Erlaubnis erteilt, Windows Phone mit Android-Dual-Boot herzustellen. Was wir daraus machen sollen ist uns noch ein Rätsel. Eine mögliche Theorie ist, dass Microsoft mit dem geradezu lächerlich günstigen Nokia X, dessen Kachel-Optik extrem an Windows Phone erinnert, Kunden in Dritte-Welt-Ländern an das eigene Betriebssystem heranführen will.

Linktipp – Hands-On-Video zum Nokia X – Rätselhaftes Android-Smartphone in Kachel-Optik für 86 Euro

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